Über Indien

Indien in Asien. Ferien am Strand am Meer

Indien ist ein Staat in Südasien und mit einer Größe von 3.287.263 Quadratkilometern das siebt größte Land
der Welt, es wurde nach dem Fluss Indus benannt was „Land am Fluss“ bedeutet.

Es grenzt an die Länder Bangladesh, China, Nepal, Myanmar und Bhutan.
Indien gehört mit etwa 1,1 Milliarden Einwohnern zu den bevölkerungsreichsten und ärmsten Ländern der Erde.
Bombay (Mumbai) ist mit ca. 15 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt der Welt und die größte
Stadt in Indien, die Hauptstadt ist jedoch New Delhi (mit rund 320.000 direkten Einwohnern,
in der Agglomeration rund 18 Millionen).

Kultur und Glauben in Indien

Kalkutta ist mit seinen vielen Museen, Kinos und Theatern Indiens Kulturstadt.
In Indien gibt es sehr viele unterschiedliche Religionen und Kulturen, wobei der Hinduismus in Indien die vorherrschende
Religion ist und die meisten Inder regelmäßig zu den Wallfahrtsorten ihrer Heiligen pilgern.

Indien ist ein Land mit sehr intensivem Glauben, welches auch durch die Menge an Tempeln, die hier zu finden sind,
reflektiert wird. Es gibt die unterschiedlichsten Tempel bauten, von kleinen eher unscheinbaren Steingebäuden bis hin
zu prunkvollen großen Tempel anlagen.
Der Zweck der Tempel ist jedoch immer der gleich, es ist ein Platz um Gott nahe zu sein.

Einige der berühmtesten Tempel in Indien sind der Khajuraho Tempel, der Lotus-Buegel Tempel, der
Kornak-Sonne Tempel und der Birla Mandir Tempel.

Die Farben in der indischen Flagge stehen für die unterschiedlichen Religionen:

  • Grün für Moslem

  • Rot für Hindu
  • Weiss für die Vereinigung dieser beiden Religionen

In Indien werden sehr viele unterschiedliche Sprachen gesprochen, die Hauptsprachen sind Hindi und Englisch und je
nach einem der 28 Bundesstaaten werden ca. 21 verschiedene Regionalsprachen gesprochen.
Im Bundesstaat Kerala, in dem auch das am Strand gelegene Touristenstädtchen Varkala liegt,
sprechen 97% der Bevölkerung Malayalam.

Vegetation und Natur in Indien

Die Natur in Indien ist sehr abwechslungsreich, man findet hier nicht nur tropische Strände, wie zb. in Varkala (Kerala)
und Wüstenabschnitte sondern auch schneebedeckte Berge (der wohl bekannteste Berg in Indien ist der Himalaja,
der größte Berg Indiens mit einer Höhe von 8.598 Metern ist jedoch der Kanchenjunga).

Nachdem Indien das regenreichste Gebiet der Erde ist beherbergt hier die Natur viele kleine Wasserstraßen
(Backwaters) und Flüsse, die bekanntesten Flüsse sind der Ganges, der Indus und der Brahamputra.

Die Natur in Indien umfasst unterschiedlichste Pflanzenwelten, von tropischen Regenwäldern im Süden und
Mangroven waelder im Osten bis hin zu großen Waldbereichen am Fuße des Himalaja, in denen vor allem
Kastanienbäume, Rhododendren und Eichen dominieren.
In den höheren Gebieten des Himalaja sind in der Natur vorwiegend Kiefern und Zedern zu finden.

Der indische Elefant ist Indiens groesstes Säugetier und gehört wohl zu den bekanntesten Tieren in Indien.
Elefanten sind für die Inder aufgrund des Elefantengottes Ganesha heilige Tiere die für Weisheit und Kraft stehen
und deshalb findet man in den Tempeln außer den Statuen des Elefantengottes Ganesha, der einer der beliebtesten
indischen Gottheiten ist, auch lebende Elefanten.

Im Gegensatz zur heiligen Kuh, die man auch überall in den Städten finden kann, lebt der Elefant meistens in der
Natur in freier Wildbahn.
Neben dem Elefanten gehört auch der Königstiger zu den bekanntesten Tierarten Indiens, der vom aussterben
bedrohte Tiger vermehrt sich nun dank der Einrichtung von Tierschutzgebieten wieder.

Außer dem Tiger leben in Indien noch andere Großkatzen wie Löwen und Leoparden, der selten zu findende
Schneeleopard ist auf dem Himalaja heimisch und den asiatischen Löwen findet man leider nur noch im
Gir-Nationalpark.

Der kleine Mungo ist weit verbreitet und gehört der Gattung der Raubtiere an.

Das siebte Weltwunder, der berühmte „Taj Mahal“ Palast, der aus Marmor und anderen wertvollen Natursteinen
sowie Edelsteinen erbaut wurde, liegt im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh.
Der Mogul Kaiser Shah Jahan ließ ihn als Beweis für die große Liebe zu seiner verstorbenen
Frau Mumtaz Mahal erbauen.​​​