Vishnuismus

In Indien ist eine Form der Religion vertreten, die es in anderen Ländern in diesen Ausmaß nicht so sehr gibt. Es handelt sich um den Vishnuismus. Diese Religion hat sich ca. im 12. Jahrhundert aus dem Shivaismus entwickelt und viele Anhänger gefunden. Was diese Form der Religion ausmacht ist die Tatsache, dass sie sich aus dem Kasten Denken vollkommen befreit und auf die Gleichberechtigung beider Geschlechter viel Wert legt. Dies führte dazu, dass die Religion sogar über drei Jahrhunderte zur Staatsreligion von Indien wurde und erst nach 1610 abgelöst wurde. Sehr geprägt wird die Religion von Shankara und der Lehre der Upanishaden. Diese haben ihre Einflüsse bis in die moderne Zeit nicht verloren.

Lehre des Vishnuismus

Wie jeder Religion hat auch diese eine bestimmte Lehre, welche ihr zugrunde liegt. Diese hat als Basis das Shakti, welches als Kraft der Shivas angesehen wird. Aus dieser Energie entsteht eine Kraft in Shiva, zur Schöpfung und somit auch zu den Seelen der Menschen, die auf der Welt leben. Die Shiva beinhaltet drei Ebenen, welche sich auf das reine Sein, der Manifestation und der physischen Linga beziehen. Die Existenz ist auf verschiedene Kategorien und einer Befreiung ausgerichtet, welche zu einer glücklichen Vereinigung von Shiva und der Seele führen soll.

Vishnuismus praktizieren

Menschen, die die Religion praktizieren, müssen sich an bestimmte Gegebenheiten orientieren. Diese bestimmen das Leben und somit da irdische Dasein. Unter anderem sind folgende Aspekte zu beachten

  • Praktizieren des Siva-Bhakti
  • Ausüben von Yoga
  • Vegetarismus
  • Abstinenz

Unterschiedlche Gruppen sind hier zu finden.

Was noch ein sehr wichtiger Aspekt ist, ist die Gegebenheit der Gurus. Diese spielen innerhalb der Religion eine große Rolle. Wer im Leben gläubig ist und demütig, der kann nach dem Tod mit Shiva vereint werden und das ist das Ziel vieler Anhänger. Um das zu schaffen, spielen verschiedene Mantras eine übergeordnete Rolle.