Indische Currygerichte

Rezepte für indische Currygerichte

Currygerichte haben ihren Ursprung in Indien, jedoch findet man sie heute auch in Thailand und Japan.
Das Wort Curry heißt so viel wie Soße und stammt von dem Wort khari (tamilisch) ab.
Tamil gehört zu den dravidischen Sprachfamilien und wird vor allem im Bundesstaat Tamil Nadu gesprochen.
Indische Currygerichte sind entweder Eintöpfe, Ragouts oder einfach Gerichte mit sämiger Soße.
Es gibt sie in den verschiedensten Variationen, mit Meeresfrüchten, Fisch, Fleisch und Gemüse oder ganz vegetarisch.
In den meisten Regionen Indiens ist ein Curry ein Hauptgericht, das mit Brotsorten wie Naan, Puri, Chapati oder mit Reis,
gewürzt oder pur, gegessen wird.
Zusätzlich werden dazu oftmals noch unterschiedliche Chutneys oder andere Beilagen serviert.
Die Zutaten von Currygerichten variieren sehr stark, welche Zutaten verwendet werden kommt auf die Region an, aus der das
Curry stammt.
Einer der wichtigsten Bestandteile eines Currys sind Kräuter und Gewürze. Inder verwenden beim kochen von Currys selten frische
Kräuter, die Ausnahmen sind Bockshornklee, Koriander, Limetten Blätter und Minze.
Gewürze wie Kreuzkümmel, Kurkuma, Kardamom, frischere Ingwer, Chilis und Garam Masala ( eine Gewürzmischung )
sind fast in jedem Curry enthalten.

Die Currygerichte aus dem östlichen Teil Indiens werden meist mit Fisch, Meeresfrüchten oder Fleisch und teilweise
mit der Zugabe von Senfkörner oder Senföl zubereitet.

Die Currygerichte aus dem nördlichen Teil Indiens, werden meist mit Paneer ( indischer Käse ), Erbsen und der Zugabe von
Ghee zubereitet. Zum würzen werden hauptsächlich Masalas ( Gewürzmischungen, wie das Currypulver ) verwendet.
Ein sehr weitverbreitetes und bekanntes Curry ist hier das Matar Paneer.

Die Currygerichte aus dem westlichen Teil Indiens werden fast immer mit Kokum ( dunkelrote, saure Frucht ) und Kokosmilch
zubereitet. Die schärfe der Currys variiert von mild bis sehr scharf, wie das Vindaloo, das eines der bekanntesten Currygerichte
in dieser Gegend ist.

Die Currygerichte aus dem südlichen Teil Indiens sind in der Region von Karnataka meist sehr mild und werden mit
unterschiedlichsten Linsensorten zubereitet.
Sambar ist eines der bekanntesten Currygerichte dieser Gegend und wird gern als Frühstück zusammen mit Vada oder Idli gegessen.
In der Region von Andhra Pradesh sind die Currygerichte dagegen sehr scharf, hier werden gerne jede Menge Chilis für die
Zubereitung verwendet.
In der Region von Tamil Nadu sind die Currys meist vegetarisch und werden mit Joghurt und einer menge Gewürzen zubereitet.

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