Kleinanzeigen

Kleinanzeigen in Indien

Wie bewerkstelligen wir hier unseren Garagenverkauf, diese Frage stellen uns sehr viele Gäste aus dem Ausland.
Es gibt natürlich den großen Anbieter im Anzeigenbereich auch in Indien, jedoch sind die Gebühren einfach viel
zu hoch und aufgrund der großen und beliebten Möglichkeit seine Partner hinters Licht zu führen, nicht ungefährlich.

Den Verkauf von kleinen Dinge hier, funktioniert eigentlich maximal über Bekannte und Freunde, eine Art Flohmarkt
gibt es im Grunde eher selten und wenn, dann ausschließlich in den großen Ballungszentren.
Beliebt ist natürlich  der Verkauf der kleinen Sachen, alten Fernseher oder Computer, sowie Haushaltsgeräte über
das Internet.
Es gibt einige lokale Internet Anbieter, die hier Plattformen anbieten, allen voran selbstverständlich der größte
Provider Weltweit. Aufgrund der, schon oben erwähnten, Gebührenstruktur zahlt sich ein Verkauf der kleinen
Dinge jedoch gar nicht aus, ist daher immer ein Wunsch, irgendwo seine kostenlose Kleinanzeigen publizieren zu dürfen.

In diesem Bereich gibt es einige Möglichkeiten um auf der einen Seite die eine oder andere Rupie zu sparen,
auf der anderen Seite jedoch auch noch für seine Dinge ein wenig Geld zu bekommen.
Mundpropaganda ist natürlich  das einfachste und oft auch effektivste Mittel. Kleinanzeigen in
Zeitschriften sind zwar kostenpflichtig, jedoch ist der Preis dafür überschaubar.
Wir haben erst vor ein paar Monaten trotzdem versucht, außerhalb der Touristenzeit, einen Flohmarkt zu machen.

All die Dinge die Gäste vergessen haben und uns bestätigt haben, dass sie diese nicht geschickt haben wollen,
all unsere Dinge wie alte Computer, altes elektronik Sachen, 2 alte kleine Fernseher und viele Kleinigkeiten haben
wir angeboten.Dafür haben wir einfach vor unserer Einfahrt, an den Mauern, diesen Verkauf mittels Flugblättern
angeboten. Natürlich  haben die Inder wieder nicht anständig gelesen, das Datum und die Uhrzeiten missachtet
(wir hatten ein paar Tage vor dem Flohmarkt darauf hingewiesen) und kamen, doch etwas überraschend,
sehr zahlreich.Klar war nach den ersten 20 Besuchen, das es im Grunde eher darum geht, was denn angeboten
wird, was denn die Ausländer verkaufen, also mehr die Neugierde, wie irgendwas zu kaufen.
Tag X kam und überraschender Weise, haben wir in den paar Stunden wirklich den Großteil unserer Dinge, zu
moderaten Preisen, an den Mann oder die Frau gebracht.​