Lakshadweep

Bei der Inselgruppe Lakshadweep handelt es sich um zwei kleine Inselgruppen, die Lakkadiven und die 
Amindiven, sowie die einzelne Insel Minicoy. Lakshadweep ist das kleinste Unionsterritorium Indiens.

Gelegen im Arabischen Meer, im Südwesten Indiens.
Neben einigen bewohnten Inseln (alle zwischen 5 und 0,1 Quadratkilometern groß) gehören auch zwei
unbewohnte Inseln zu der Inselgruppe Lakshadweep.

Auf den zehn bewohnten Inseln leben etwa 67.000 Einwohner. Gesprochen wird größtenteils einen
speziellen Dialekt des Malayalam (wird sonst überwiegend in Kerala, einem Bundesstaat Indiens,
gesprochen).
Ein Großteil der Bevölkerung lebt vom Fischfang und dem Anbau von Kokospalmen, sowie deren
Verarbeitung. Dazu zählt zum Beispiel die Verarbeitung von Kokosfasern zu Kokosmatten.
Dies geschieht vor allem in den sieben vorhandenen Fabriken.

Lakshadweep bietet ähnlich Flora und Fauna, sowie ein ähnliches Klima wie die Malediven,
ist als Urlaubsziel jedoch eher unbekannt. Dies liegt unter anderem an der Einreisepolitik
der indischen Regierung.
Ein Bereisen der Inseln ist ohne vorherige Genehmigung nicht möglich.
Eine Ausnahme bildet hier die Insel Bangaram. Sie ist für Touristen geöffnet und es existiert eine
kleine Ferienanlage: das „Bangaram Island Resort“.
Die Urlauber werden hier in Bungalows untergebracht, Interessant ist Lakshadweep vor
allem für Taucher, es herrschen
hier ähnlich gute Bedingungen wie auf den Malediven. Aufgrund der Abgeschiedenheit gestaltet
sich die Anreise jedoch etwas umständlich.
Von Cochin (in dem Bundesstaat Kerala gelegen) aus geht es mit dem Flugzeug nach Agatti.
Von dort aus geht es dann mit dem Schiff weiter.

Schon von weitem lassen sich die vorgelagerten Korallenriffe durch die dort brechenden Wellen
ausmachen.
Diese ermöglichen es auch, in der Monsunzeit dort Baden zu gehen, da die Riffe die riesigen Wellen abhalten.