Reisebericht Indien

Abenteuerurlaub Indien

Nachdem meine Mutter schon viele Jahre nach Indien reist und mir oft von der Schönheit dieses Landes berichtet hat, beschlossen mein Freund und ich das unser nächstes Reiseziel Indien sein wird. Da wir das Land und die Menschen dort besser kennenlernen wollten, organisierten wir unseren Urlaub selbst. Der erste Schritt war das Visum, das man für die Einreise nach Indien benötigt. Nachdem wir das Visum in der Tasche hatten, suchten wir im Internet nach günstigen Flügen und wurden schnell fündig. Der Flug ging von München aus mit Zwischenstopp in Dubai und dann weiter nach Trivandrum, die Hauptstadt des Staates Kerala, der sich im südlichen Teil Indiens befindet.

Wir kamen dort mitten in der Nacht an, es war sehr heiß und das Atmen fiel einem, aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit, sehr schwer. Am Flughafen waren, trotz der späten Stunde, sehr viele Menschen unterwegs. Wir suchten uns dann erst einmal ein Taxi und baten den Fahrer uns in ein Hotel zu fahren. Die Stadt bei Nacht kam einem etwas unheimlich vor, die Straßen sind nicht gut ausgebaut, viele Gebäude wirkten verfallen und schäbig. Endlich am Hotel angekommen, fielen wir in unser Bett, denn der lange Flug  war doch recht anstrengend.

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Taxi weiter zu unserem eigentlichen Ziel, die kleine Stadt Varkala, die direkt am Meer liegt. Meine Mutter kannte dort jemanden, der eine kleine Herberge hatte und wir beschlossen uns dort erst einmal einzuquartieren. Wir wurden sehr herzlich empfangen, packten unsere Sachen aus und dann machten wir uns auf den Weg, um die Umgebung zu erkunden. Die Straßen waren eher kleine Wege und Autos bekam man nicht oft zu sehen, dafür die landestypischen Rikschas. Zum Strand waren es nur 5 Minuten, um dort hinzukommen, musste man jedoch eine steile Steintreppe vom Kliff hinunter gehen. Oben auf dem Kliff gibt es zahlreiche kleine Restaurants und Stände, die Kleidung oder Souvenirs verkaufen. Zu dieser Zeit war das Wasser leider so hoch, das kaum noch etwas vom Strand zu sehen war, aber die verschiedenen Rottöne des Kliffs und der feinkörnige Sand entschädigten das.

Kerala wird auch das Land der Kokosnüsse genannt, was einen nicht wundert, wenn man einmal dort war. Überall gibt es Kokos Palmen und im Allgemeinen ist es dort sehr grün, ein wirklich schöner Anblick. Dieser wird nur leider durch den vielen Müll getrübt, der überall herumliegt. Selbst an den Hängen des Kliffs sieht man beim genauen Hinschauen überall Plastiktüten und anderen Müll. Hinzu kommt dann der Gestank, der entsteht, wenn die Einheimischen ihren Plastikmüll verbrennen. Für die Leute dort ist das ganz normal, für uns unvorstellbar.

Mehr gibt es im Teil 2, der in der folgenden Woche kommt…. also dranbleiben