Vegetation in Indien

Indien ist ein sehr großes Land, mit sehr verschiedenen klimatischen Bedingungen.
Daher ist die Landschaft, je nach Region, sehr unterschiedlich und reicht von tropischen
Regenwäldern, mit einer Vielzahl von exotischen Blumen und Pflanzen bis hin zu Laub- und Nadelwäldern

Vegetation in Nordindien

Der Himalaya ist im östlichen Teil, aufgrund der hohen Niederschlagsmenge, mit Regen- und Feuchtwaeldern
bewachsen, die das ganze Jahr über grün bleiben. Der westliche Teil ist etwas lichter bewachsen,
da es dort auch trockener ist.

Vegetation in Westindien

Im Westen Indiens findet man daher vor allem Laubbäume wie Kastanien und Eichen.
Ganz besonders typisch für dieses Gebiet sind die Rhododendren.

Die Hochtäler von Ladakh bestehen überwiegend aus wüstenartigen Steppenlandschaften.
In den höheren Gebirgslagen findet man dann vor allem Nadelbäume wie Kiefern und Zedern.

Vegetation in Suedindien

Der Süden Indiens, der überwiegend mit tropischen Wäldern überzogen ist, beheimatet
viele Gewürzpflanzen wie Ingwer, Zimt, Pfeffer und Kardamon.
Die südliche Region ist auch bekannt für die Vielzahl von Sandelholzbäumen und Kokusnusspalmen,
die hier überall gedeihen.
In den Westghats, die durch die hohe Niederschlagsmenge sehr fruchtbar und
mit tropischen Regenwald bedeckt sind, findet man unterschiedliche Farnarten und Orchideen in den verschiedensten Formen und Farben.

Bambuspflanzen kann man, in Indien, in den unterschiedlichsten Arten und verschiedensten Regionen finden,
sie sind sehr weit verbreitet und besonders widerstandfähig.
Die Niembaeume, die für medizinische Zwecke genutzt werden, findet man hingegen nur in
den sehr trockenen Bereichen Indiens, wie im zentralen Dekkan oder in Rajasthan.
Mangrovenwaelder findet man vor allem an der Ostküste, wobei das groesste Mangrovengebiet Indiens im
Ganges-Brahamputra-Delta zu finden ist.
Der Sal ist eine typische Baumart für den nördlichen Teil Indiens, während man den
Teakbaum vorwiegend im westlichen und zentralen Dekkanhochland finden kann.​​​